Archiv für: Oktober 2009
Fünf Thesen, die gerade jetzt für Gold und Silber sprechen
von Manfred Gburek
Keine Frage, an den Edelmetallmärkten ist etwas im Busch. Aber was? Um diese Frage zu beantworten, erscheint es sinnvoll, einigen Fakten auf den Grund zu gehen. Zum Beispiel der bis vor kurzem niedrigen Volatilität (Schwankungsstärke) des Goldpreises: Sie hatte zuletzt ein so geringes Niveau erreicht wie im Herbst 2007. Es hätte nicht viel gefehlt, und sie wäre auf den Tiefststand dieses Jahrzehnts abgerutscht; der war im Herbst 2001...
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Arabische Nächte.
Vorstand vom Bankhaus Rott
Das Emirat Dubai, eines der Vereinigten Arabischen Emirate, ist im Westen vor allem für seine Hochhäuser und - wegen der Zwischenlandungen - für seinen Flughafen bekannt. 818 Meter misst das Burj Dubai, der Turm von Dubai mit seinen 189 Etagen. Dort wo keine Häuser stehen, sind die Emirate größtenteils von Sand bedeckt, was auf der arabischen Halbinsel allerdings kein Alleinstellungsmerkmal ist...
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Finanzklartext von Dieter Bohlen
von Frank Meyer
Der Typ ist der Hammer. Man mag von Dieter Bohlen halten, was man will - und auch von seiner Musik. Doch was er in Bezug auf Finanzmärkte, Verschuldung und Betrug an den Spareinlagen der Bürger zu sagen hat, birgt Sprengstoff – verbalen verständlichen Sprengstoff, den er sich in seiner Position auch leisten kann. Er ist frei. Und da sitzen dann hunderte Finanzexperten in Sachen Versicherung und Geldanlage auf einem Vortrag von ihm, applaudieren, jubeln – dabei müsste ihnen die Kinnlade herunterklappen...

Wie in bösen alten Zeiten...
von Ronald Gehrt
Als Bundespräsident Horst Köhler heute am frühen Nachmittag das neue Bundeskabinett vereidigte, fiel mir ein Satz besonders auf. Er sagte, dass die Akteure an den internationalen Finanzmärkten nicht wieder zu den Methoden und Verhaltensweisen zurückkehren dürften, welche die Krise ausgelöst hätten. „Geschähe dies“, so der Bundespräsident, „stünde uns eine noch schlimmere Krise als die jetzige bevor. Die Welt braucht eine neue Ordnung für die Finanzmärkte, die Geld und Kapital wieder in eine dienende Rolle bringt, zum Nutzen aller Menschen.“
Nano-Partikel: Giftzwerge im Impfstoff
Hans-Jörg Müllenmeister
Umgeben vom Nimbus des Wohlwollens, genoss die Nanotechnologie wie die Wohlfühlworte „Bio“ oder „Wellness“ lange Zeit volle Sympathie. Inzwischen scheint die Euphorie der 90er Jahre verflogen, als man noch die Nanos auf dem Altar der Wissenschaft als Zukunftstechnik beweihräucherte. Jetzt rückt erstmals die Kehrseite der Nanotechnologie ins Bewusstsein der Bevölkerung - durch Impfstoffe mit Wirkverstärkern, den sogenannte Adjuvantien im Nanobereich...
Ist heute irgend etwas passiert?
von Frank Meyer
An der Börse hat`s gekracht, naja, nicht wirklich. Der DAX hat vom Tageshoch drei Prozent verloren. Rennen draußen die Leute deshalb wild durch die Gegend? Man sollte dich deshalb keine Gedanken machen. Marc Faber sagt in einem Interview mit Bloomberg, Bernanke wird dafür sorgen, dass die Märkte oben bleiben. Notfalls druckt er eben mehr Geld. Ihm gehört eine Medaille zugedacht...
Happy Börsday, Wall Street Crash!
von Frank Meyer
(Kolumne aus den Lübecker Nachrichten vom 25.10.2009)
Der Börsencrash vom 24. Oktober 1929 jährte sich nun zum 80. Mal, als eine Blase aus Gier und Übermut platzte, und binnen weniger Stunden den Aktionären alles genommen hat, auch ihre Täuschungen. Selbst Politiker waren damals blind, als sie wie heute ewiges Wachstum orakelten...
PokerBörse- Interview mit Wieland Staud
von Frank Meyer
"Heiße Herzen haben an der Börse nichts zu suchen". Diesen Satz von Wieland Staud habe ich mir irgendwann mal gemerkt. Den meisten Börsianern ist Staud als Charttechniker bekannt. Vor zwei Jahren schrieb er sein erstes Buch "Erfolgstechniken eines technischen Analysten". Im Sommer arbeitete er an seinem zweites Buch "PokerBörse", was in diesen Tagen in die Läden kommt. Was hat das eine (Börse) mit dem anderen (Poker) zu tun? Ein kleines Interview...

Das große Versteckspiel – und was Sie dagegen tun sollten
von Manfred Gburek
Eine Schlagzeile vom 22. Oktober macht besonders stutzig: „Versicherer dürfen Risiken verstecken“ in der Financial Times Deutschland (FTD). Auf den Punkt gebracht, bedeutet das: Falls der Branche erlaubt wird, ihre Fehlspekulationen mit Aktien zum Teil ergebnisneutral auszugliedern, wissen ihre Kunden und andere Externe nicht mehr, wie viele Leichen sich in den Kellern der Assekuranz befinden...
Quartaliges.
Vorstand vom Bankhaus Rott
Alle drei Monate plagen uns die chronischen Leiden der Berichtssaison. Im Grunde schmerzt es uns nicht, die Zahlen der Unternehmen zu hören. Aber die zwanghafte und inhaltsleere Auslegung der Werte kann einem schon auf die Nerven gehen. Natürlich ist Obacht geboten!
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