von Ronald Gehrt
Ich gebe selten konkrete Prognosen für die Zukunft ab. Denn wir haben oft genug gesehen, dass selbst glasklare Vorgaben der fundamentalen Lage ebenso wie klare charttechnische Kauf- oder Verkaufssignale, selbst, wenn sie vom Sentiment, der Markttechnik und diversen Berufsorakeln unterstützt werden, dennoch nicht wirken, sondern das Gegenteil passiert. Da halte ich es dann doch lieber wieder mit der Kursentwicklung selbst und folge dem, was sie vorgibt...

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von Ronald Gehrt
Verzeihen Sie den manch einem unangenehm aufstoßenden (sic) Vergleich der momentanen Börsenlage mit einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis). Aber er passt wie die Faust in den Magen. Denn gleichsam wie bei obiger gesundheitlicher Störung haben wir momentan ein gestörtes Gleichgewicht in der Struktur, was zu heftigen Entladungsschüben führen wird. Wobei wie bei der klassischen Gastroenteritis auch an der Börse nicht vorab zu ermessen ist, ob die Entladung unten oder oben rauskommt...

von Ronald Gehrt
Wer die Geschichte nicht kennt ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. Ein Satz, der seit jeher wahr war. Und seit jeher immer wieder fleißig ignoriert wird. Nicht umsonst sind Prognosen für das kommende Jahr immer wieder ein Hit ... und Rückblicke Ladenhüter. „Ich werde mich ja wohl noch erinnern können, was vor ein paar Monaten war“, höre ich dazu oft. Wirklich?....

von Ronald Gehrt
Was habe ich heute Spaß! Bei den unfassbar bullishen Nachrichten des heutigen Tages kullern einem die Tränchen aus dem Augenwinkel vor Lachen. Ich Dummbatz wollte es ja nicht wahr haben, aber nun sehen wir es doch deutlich vor dem geröteten Auge: Alles wird gut. Sozusagen. Wenn man nicht darüber nachdenkt, was uns heute als „good News“ angedreht wurde. Aber wozu auch nachdenken? Nachdenken macht dick, schwermütig und sorgt für Glatzenbildung. Und wer will das schon!

von Ronald Gehrt
Ich hörte dieser Tage folgende Aussage: „Es ist der fortgesetzte Wertverfall des US-Dollars, der Aktien- und Rohstoffmärkte immer höher treibt. Daher werden Aktien und Rohstoffe auch weiterhin nachhaltig zulegen können. Wir empfehlen ...“. Tja. So sieht’s also aus. Damit wäre also alles klar. Außer ein paar Kleinigkeiten vielleicht...

von Ronald Gehrt
Die Nachrichten der vergangenen Tage sind recht bemerkenswert, wenn man sie genauer überdenkt. Fangen wir mal mit den Mahnenden an. Da steht momentan der von Dummbeuteln abschätzig „Dr. Doom“ genannte Professor Nouriel Roubini im Vordergrund. Er warnt vor einem Zusammenbruch der Finanzmärkte, weil diese durch eine Welle billigen Geldes in nicht gerechtfertigtene Höhen getrieben wurden...
von Ronald Gehrt
Als Bundespräsident Horst Köhler heute am frühen Nachmittag das neue Bundeskabinett vereidigte, fiel mir ein Satz besonders auf. Er sagte, dass die Akteure an den internationalen Finanzmärkten nicht wieder zu den Methoden und Verhaltensweisen zurückkehren dürften, welche die Krise ausgelöst hätten. „Geschähe dies“, so der Bundespräsident, „stünde uns eine noch schlimmere Krise als die jetzige bevor. Die Welt braucht eine neue Ordnung für die Finanzmärkte, die Geld und Kapital wieder in eine dienende Rolle bringt, zum Nutzen aller Menschen.“

von Ronald Gehrt
Es bleibt alles, wie es ist. Die Menschen neigen einfach dazu, sich einnebeln zu lassen und scharenweise wie Lemminge von einer Katastrophe in die nächste zu marschieren. Wobei Lerneffekte nicht zu bestreiten sind, ich bitte Sie! Nein, die Menschen haben gelernt, noch schneller zu vergessen, dass Herdplatten heiß sind. Und die Banken haben gelernt, dass das Zocken mit dem Geld anderer Leute (GaL) keine Konsequenzen hat...

von Ronald Gehrt
Es ist schon eine Pracht, wie die Aktienkurse bislang diese Woche stiegen, nicht wahr? Aber immerhin hatte das auch zahlreiche Gründe. Es kamen keine entscheidenden Konjunkturdaten. Das ist im Zweifelsfall bullish. Und es kamen bislang noch keine wichtigen Quartalsbilanzen. Das ist auch bullish...

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