Querschüsse: Umsätze im deutschen Einzelhandel
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat mit dem Berichtsmonat Juni 2010 bei der monatlichen Einzelhandelsstatistik die Methodik bei der Erhebung der Daten rückwirkend bis Januar 2009 verändert.
Die Datenerhebung basiert auf einen neuen Berichtskreis, der auf der Grundlage einer jährlichen Rotation der meldenden Unternehmen gebildet wurde. Für 2010 wurden 8'100 bisher berichtende alte Unternehmen gegen neue Unternehmen ausgetauscht. Im Zuge der Rotation wurde die Datenerhebung auf weitere 11'700 Einheiten erweitert. Durch diese Maßnahmen wird laut Destatis die Aussagekraft der Statistik deutlich verbessert. -----> LINK
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Zweiter offener Brief an die Bundesregierung
Zweiter offener Brief an die Bundesregierung
http://www.dr-hankel.de/zweiter-brief-an-die-bundesregierung/
Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,
leider haben Sie auf meinen ersten Brief vom 27.03.2010 nicht regiert. Daher muss ich nochmals auf die Angelegenheit zurückkommen, denn zwischenzeitlich hat sich das Problem, was auf uns Deutsche und Europäer zukommt, noch verschlimmert.
Sowohl das „Griechenland- Hilfe- Gesetz" vom 7. Mai 2010, wie auch das spätere „Rettungsschirm - Gesetz" vom 10. Mai 2010, stellen nicht nur schwere Verstöße gegen die EU - Gesetze -, sondern auch gegen unser eigenes deutsches Grundgesetz, dar.
Sie kennen die Situation aufgrund der der Ihnen wohl bekannten Klage der inzwischen 5 Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht. Aber auch Ihre eigenen Mitarbeiter haben es Ihnen längst mitgeteilt.
Es geht in dieser Sache um schwerwiegende Rechtsbrüche. Sie sind noch gefährlicher als die ökonomischen Konsequenzen. Europa ist die Heimat des Rechtsstaates. Der Euro wird am "Rettungsfonds" nicht gesunden, sondern zu einer europäischen Schwachwährung verkommen.
Die dicht vor dem Staatsbankrott stehenden Länder insbesondere der südlichen aber zum Teil auch aus der westlichen Eurozone werden durch die Hilfskredite weder entschuldet, noch wird sich ihr bisheriges Verhalten ändern. Das Geld des Rettungsfonds fließt schließlich nicht den Ländern zu, sondern den konkursreifen Banken. Und die Regierungen dieser Länder, werden die mit der Hilfe verbundenen Auflagen nicht erfüllen, weil sie das gar nicht können, ohne die politische und wirtschaftliche Stabilität ihrer Länder zu gefährden.
Es ist zutiefst unglaubwürdig, wenn Ihr Finanzminister Sparhaushalte verkündet und gleichzeitig 70 % der jährlichen Steuereinnahmen des Bundes für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung stellt, deren Misserfolg fest bereits steht.
Deutschland wie auch die wenigen anderen wirtschaftlich noch starken Länder der Eurozone zahlen in ein Fass ohne Boden. Dieses Geld, das jetzt vom deutschen Steuerzahler aufgebracht werden muss, geht Deutschlands Bürgern und ihrer Zukunft verloren. Schon jetzt müssen Sie einräumen, dass unser Land weder seinen Verpflichtungen als Sozialstaat nachkommt noch seine Versprechen für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen erfüllen kann. Ich bin mir sicher Sie werden noch erleben, dass diese Sparpolitik zu ähnlichen Verhältnissen in unserem Land führt, wie wir sie heute in Griechenland sehen: demonstrierende Menschen, brennende Autos, klirrende Fensterscheiben und vielleicht Schlimmeres. Wollen Sie das verantworten?
Ich appelliere daher an Sie, diese Gesetze, noch bevor das Bundesverfassungsgericht sie für unwirksam erklärt, zu widerrufen. Sie haben geschworen „Schaden vom deutschen Volk abzuwehren" - hiermit haben Sie die Gelegenheit. Der Schutzschirm aus Brüssel rettet die Währungsunion nicht (siehe Anlage).
Dies ist mein und unser öffentlicher Aufruf an das deutsche Volk und an Sie. Setzen Sie ihn um!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Wilhelm Hankel
Ein Buch, 29 Vorträge und einige Hunderttausend Euro: Die Nebeneinkünfte des Peer Steinbrück
Knapp drei Monate ist es her, da berichtete abgeordnetenwatch.de erstmals über die Causa Steinbrück („Der Abgeordnete, der nur noch gegen Bezahlung redet“). 13 Honorar-Vorträge hatte der ehemalige Finanzminister bis dato in der noch jungen Wahlperiode gehalten, zugleich aber nicht den Eindruck erweckt, als wäre er in seiner neuen Funktion als Abgeordneter mit großem Engagement bei der Sache:
Bei sechs von elf wichtigen Bundestagsabstimmungen fehlte Steinbrück, nicht eine einzige Parlamentsrede hatte er bis dahin gehalten, und auf die sieben Bürgeranfragen bei abgeordnetenwatch.de antwortete er auch nicht. ---KLICK
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FTD-Interview mit Thorsten Polleit: "Unser Geld ist sehr schlecht"
Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital, setzt sich in seinem neuen Buch "Geldreform" für den Rückzug des Staates aus dem Geldwesen ein. Er fordert ein Zahlungsmittel, das mit Gold oder anderen Sachwerten unterlegt ist. FTD.de interviewte ihn. ---> LINK
und hier: Staatspleitenangst
Wen die Angst vor einem radikalen Schnitt zur Bewältigung der Schuldenkrise plagt, dem hilft ein Blick in die Geschichte. Mit der Situation vor der Hyperinflation von 1923 hat die Lage heute wenig gemein. Mit dem Währungsschnitt von 1948 noch weniger. Was bleibt, ist ein Restrisiko. ----> LINK
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Edelmetalle vor weiteren Preisanstiegen
von Wolfgang Weber
Der Goldkurs pendelt um die 1.200 US Dollar pro Unze und fiel trotz Sommerpause und Lethargie bei den Edelmetallinvestoren nicht unter seine erste wesentliche Unterstützung von 1.150 US Dollar. Zwischen 1.080 und 1.200 US Dollar kann der Kurs sich noch die nächsten Wochen bewegen mit der Wahrscheinlichkeit, dass ab dem vierten Quartal 2010 bis zum zweiten Quartal 2011 die Gold-Unze nochmals gute 10 bis 20 % in US Dollar zulegen kann...
Handelsblatt: Ja zum Euro-Schirm, Nein zu Griechenlandhilfen
Eindeutiger hätte das Votum kaum ausfallen können: Nur zwei der 84 anwesenden Abgeordneten haben für eine Beteiligung der Slowakei an den Notkrediten für das hoch verschuldete Griechenland gestimmt. Der Euro-Rettungsschirm hingegen passierte das Plenum problemlos. ---> LINK
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FTD: Wer US-Daten glaubt, wird selig
Der Gewinnausweis der US-Unternehmen und die Produktivitätszahlen des US-Arbeitsministeriums passen hinten und vorne nicht zusammen. Kein Wunder, denn über den Weg zu trauen ist keinem dieser Zahlenwerke. ---> KLICK
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Die Zeit: Zentralbanken - Die Welt in ihrer Hand
Einst hat er die globale Wirtschaft ruiniert, nun will der Club der Zentralbankiers die Depression verhindern – und bricht alle Tabus (LINK)
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FTD: US-Jobmarkt verharrt in Krisenstarre
Langzeitarbeitslosigkeit kannten die Amerikaner bisher nur aus Horrorerzählungen aus Europa. In Aufschwungphasen stellten die US-Unternehmen immer rasant ein. 2010 ist das anders: Trotz Konjunkturhilfen herrscht Flaute auf dem Jobmarkt. Was ist passiert? ---> LINK
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